Vintage und Second-Hand liegen im Trend wie selten zuvor. Ob aus nachhaltigem Bewusstsein, dem Wunsch nach Individualität oder der Wertschätzung für hochwertige Materialien – immer mehr Menschen greifen gezielt zu bereits getragenen Stücken.
Schon seit einigen Monaten beobachtet die Caritas, dass Second-Hand – insbesondere Vintage – auch im Tourismus immer wichtiger wird: Viele Reisende suchen gezielt nach entsprechenden Angeboten, teilweise unterstützt durch Apps, die solche Geschäfte sichtbar machen. Bestehende carla-Standorte sind jedoch nicht zentral genug, um spontan entdeckt zu werden.
„Aus diesem Zusammenspiel entstand unser Wunsch, selbst mitten in der Altstadt präsent zu sein. Gleichzeitig wollten wir aber einen Ansatz wählen, der uns Spielraum lässt. Die Lösung: ein Pop-up-Store. Dieser gibt uns die Möglichkeit, ohne starres Konzept zu starten, zu beobachten, zu testen und weiterzuentwickeln. Es ist eine Chance, bewusst etwas Neues auszuprobieren“, erklärt Thomas Gaßner, Leiter Nachhaltigkeit in der Caritas Salzburg.
Standort: Kaigasse 8
Mit der Kaigasse 8 wurde ein Standort gefunden, der wie gemacht für carla ist. Das Viertel verbindet Tourist*innen, Einheimische und viele Studierende und zeichnet sich durch eine kreative, etwas alternative Atmosphäre aus. Kleine Geschäfte mit Fokus auf Handgemachtes, Regionalität und Nachhaltigkeit prägen das Bild.
Das Geschäftslokal selbst gehört der Erzdiözese Salzburg und hat eine überschaubare, aber ausreichend große Verkaufsfläche, gute Sichtbarkeit durch großzügige Schaufenster und ist mit einem kleinem Team betreibbar.
Am Freitag 29.05.26 um 11:00 Uhr geht`s los!
Unser Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag: 11–13 und 13:30–18 Uhr
Ein etwas anderer carla
Für den Pop-up-Store hat sich das Team bewusst gefragt: Was würde uns selbst begeistern, wenn wir einen Second-Hand-Shop betreten? Über mehrere Monate wurden Stücke gesammelt, die durch Qualität, Design oder Einzigartigkeit hervorstechen.
Das Ergebnis ist ein kuratiertes Sortiment: Bekleidung, Taschen und Schuhe mit besonderem Charakter, ausgewählte Dekoartikel, Bücher und etwas Geschirr sowie hochwertige Designerstücke und Einzelteile.
Gleichzeitig positioniert sich die Caritas klar: Ultra-Fast-Fashion wird in der Kaigasse keinen Platz haben. Auch klassische Fast-Fashion wird nur dann aufgenommen, wenn sie durch Qualität und gutes Design überzeugt.
Pop-up heißt: flexibel bleiben
Der Store ist zunächst als Testlauf von Juni bis Dezember geplant. Je nach Entwicklung sind verschiedene Wege denkbar: „Im besten Fall wird aus dem Pop-up ein langfristiger Standort. Wenn sich zeigt, dass das Konzept nicht wie erhofft funktioniert, nutzen wir die Erfahrungen für neue Ideen. Der Pop-up-Charakter erlaubt es uns außerdem, flexibel zu bleiben – etwa bei Anpassungen oder kurzfristigen Änderungen. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, die Öffnungszeiten so verlässlich wie möglich einzuhalten“, sagt Sophia Wegner, Leiterin der carla-Shops der Caritas.
Wer gut erhaltene Stücke spenden möchte: bitte in der Caritas-Sachspenden Annahmestelle in der Gaswerkgasse 11 abgeben.