Spenden gegen den Hunger

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Kein Essen. Kein Zuhause mehr. Die Zukunft? Ungewiss.

Das ist die Realität für 673 Millionen Menschen weltweit. Sie leiden unter Hunger, wissen nicht, wie sie ihre Familien versorgen sollen. Und sind zusätzlich häufig von Flucht betroffen oder bedroht.

673 Millionen. Das sind über 8 Prozent der Weltbevölkerung oder jeder 12. Mensch. Mehr als die Gesamtbevölkerung der EU. 

Die Haupttreiber dafür sind einerseits die zahlreichen gewalttätigen Konflikte, die Lebensgrundlagen zerstören und Millionen Menschen zur Flucht zwingen. Gleichzeitig verschärfen die immer extremeren Auswirkungen der Klimakrise die Lage dramatisch.  

Zwei Beispiele sind der Libanon und Syrien: Die Folgen von Krieg und historischen Wirtschaftskrisen belasten diese Länder schwer. Dazu verschärfen immer häufiger auftretende Dürrezeiten und unfruchtbare Felder, weil die Bevölkerung vertrieben wurde, die Notlage. 

673

Mio. Menschen

leiden weltweit an Hunger.

26 %

der Weltbevölkerung

hat keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser.

15

Mio.

Syrer*innen haben akut zu wenig zu essen.

85 %

der Menschen

in Libanon fehlt der Zugang zu notwendigen Medikamenten.

Wir müssen hinschauen und handeln. Jetzt!

Die Klimakrise mit ihren verheerenden Auswirkungen ist einer der Hauptgründe für den weltweiten Hunger. Verheerende Überschwemmungen, Dürren oder Stürme vernichten zunehmend die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen. Vor allem der Menschen in den ärmsten Ländern der Welt, die am wenigsten zur Krise beigetragen haben. Dazu kommen die Folgen von Krieg und Vertreibung. Unterstütze uns dabei, nachhaltig zu helfen. 

Hilf jetzt mit deiner Spende!

  • 10 Euro ermöglichen einen Satt-Macher für Menschen in Not in Syrien, Libanon und Ägypten und unterstützen Hilfsprojekte gegen Hunger und für Bildung und neue Chancen.
  • 25 Euro ermöglichen eine ärztliche und psychologische Beratung für eine Person.
  • 50 Euro finanzieren ein Schulpaket als Schlüssel zur Zukunft.
     

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So hilft die Caritas gegen den Hunger

Wir sehen es als unsere Verantwortung, gegen den Hunger in der Welt zu kämpfen. Seit über 30 Jahren leistet die Caritas Salzburg Soforthilfe in den Ländern Syrien, Libanon und Ägypten, versorgt tausende Menschen mit dem Nötigsten zum Überleben und hilft beim Aufbau einer neuen Existenz. Die Lage ist dramatisch, aber nicht hoffnungslos. Die Lichtblicke sind da, denn aus unseren Projekten wissen wir: Es gibt Wege, um Menschen vor dem Hunger zu bewahren.

Wo Menschen verlässliche Unterstützung erhalten und ihre Landwirtschaft an veränderte Bedingungen anpassen können, wächst die Chance auf eine sichere und selbstbestimmte Zukunft. Wir sehen den Hunger. Wir helfen.

Deine Spende wirkt

In akuten Notsituationen verteilt die Caritas direkt Nahrungsmittelpakete, zum Beispiel, wenn es zu Konflikten, zu Überschwemmungen, zerstörten Ernten und unterbrochenen Lieferketten kommt. Aktuell hat sich die Lage im Libanon durch die massive Eskalation der Gewalt dramatisch verschlechtert. Rund 1,24 Millionen Menschen sind aktuell von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen und wissen nicht, ob sie morgen genug zu essen haben. Besonders alarmierend ist die Situation im Süden des Landes. Viele Familien – libanesische Haushalte ebenso wie syrische Flüchtlinge – befinden sich in einer humanitären Notlage.

Frauen, Kinder und ältere Menschen sind stets besonders von Krisen und Hunger betroffen. Wir versorgen Kleinkinder - beispielsweise in der Kinderkrippe Damaskus - und unterstützten ihre Mütter mit Beratung. Ältere Kinder bekommen in Schulen täglich warme MahlzeitenWir unterstützen mit Soforthilfen zur Sicherung der Grundbedürfnisse und zur Überbrückung von Ernteausfällen und extremen Preissteigerungen. In Frauengruppen-Projekten helfen wir Frauen dabei, durch den Verkauf eigener Produkte ein Einkommen zu erwirtschaften und dadurch ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Wir helfen  Kleinbauern und -bäuerinnen etwa durch Landwirtschaftsschulungen dabei, die Wasseraufnahmefähigkeit und Fruchtbarkeit der Böden zu stärken. Wir schaffen innerhalb der Gemeinschaften Bewusstsein für Umwelt- und Ressourcenschutz, für die Bedeutung nachhaltiger Landwirtschaft und Diversifizierung der Produkte. In den Schulungen - beispielsweise im Projekt KAMEH in Syrien - lernen Kleinbauern und -bäuerinnen dabei, die Erträge nachhaltig zu steigern und Pflanzen biologisch zu düngen. Außerdem stellen wir einheimisches, angepasstes Saatgut sowie weitere landwirtschaftliche Hilfsmittel bereit, um die Existenz der Menschen zu sichern.

In unseren Projekten ermöglichen wir armutsbetroffenen Menschen und Kindern den Zugang zu Bildung und unterstützen sie beim (Wieder-)Aufbau einer lebenswerten Existenz in ihrer Heimat. Mit Schulprojekten – zum Beispiel im Projekt SHINE in Syrien –, Kinderkrippen oder Tageszentren hilft die Caritas gemeinsam mit ihren langjährigen Partnerorganisationen vor Ort und ermöglicht durch Bildung einen Ausstieg aus der Armut und damit eine Zukunftsperspektive.

Bereits kleine Kredite ermöglichen mittellosen Menschen – zum Beispiel in Ägypten – einen Start in die Unabhängigkeit. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit haben viele wenig Aussichten auf ein solides Einkommen. Eines der wesentlichen Anliegen der Caritas in Ägypten ist es, die Menschen mit einkommensschaffenden Maßnahmen nachhaltig zu unterstützen, um Perspektiven und einen Weg aus der Armut zu finden.

Die Caritas wird nicht müde zu betonen, dass Europa, also auch Österreich, eine Verantwortung hat, globale Klimagerechtigkeit zu schaffen. Gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen erarbeiten wir deshalb Stellungnahmen für die österreichische und europäische Politik zu einer nachhaltigen Ernährungssicherheit.
Die Caritas unterstützt außerdem Klimaschutzprojekte, wenn beispielsweise der Verbrauch von Holzkohle durch nachhaltige Energiegewinnung reduziert und so weniger CO2 ausgestoßen wird.

Wir als Caritas kaufen weitgehend ökologisch nachhaltig ein, setzen sukzessive die Elektrifizierung unseres Fuhrparks um, sanieren Gebäude, produzieren erneuerbare Energie und nutzen Ökostrom. Für Emissionen, die wir nicht vermeiden können, sind wir bestrebt, einen Klimaschutzbeitrag zu leisten. So leisten wir einen ehrlichen und verantwortungsvollen Beitrag zum Klimaschutz, der Klimagerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt.

Bitte schau mit uns gemeinsam hin und hilf mit.

Eine Frau in einer ausgetrockneten Landschaft trägt einen Wasserkanister am Kopf
Für eine Zukunft ohne Hunger

Nothilfe in Libanon

Im Libanon sind aufgrund des Krieges im Nahen Osten aktuell weiterhin mehr als 800.000 Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht., Rund 4,1 Millionen Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, geschätzte 60 bis 70 Prozent leben unter der Armutsgrenze. Besonders schwer trifft es geflüchtete Menschen: Fast 90 Prozent der syrischen Flüchtlinge im Libanon können ihre Grundbedürfnisse nicht decken.

Wir leisten mit unseren Partnern vor Ort lebenswichtige Hilfe: Wir bringen Menschen in Sicherheit, leisten medizinische Versorgung, verteilen Lebensmittel sowie Hygieneartikel und stellen Matratzen für Notunterkünfte bereit.

Ein Beispiel von Tausenden ist Mona: Anfang März musste sie mitten in der Nacht mit ihrer Schwiegertochter und den drei Enkelkindern flüchten. Luftangriffe erschüttern das Dorf nahe der südlichen Grenze. Mit wenigen Habseligkeiten und nach einer langen nervenaufreibenden Reise kamen sie erschöpft in Beirut an – gemeinsam mit vielen anderen verängstigten Familien. In einer Sammelunterkunft leben sie auf engem Raum und werden von der Caritas mit Hilfspaketen versorgt. Das gibt ihr Hoffnung, dass der Krieg endet und sie eines Tages nach Hause zurückkehren kann – und es immer noch steht.

Zukunft in Ägypten

Mit rund 112 Millionen Einwohner*innen ist Ägypten das bevölkerungsreichste Land im Nahen Osten. Knapp 30 % der Bevölkerung sind von Ernährungsunsicherheit betroffen. Eine große Herausforderung ist der Zugang zu Bildung in Schulen und Ausbildungseinrichtungen. 

Das Projekt LEO  bietet Lern- und Beschäftigungsmöglichkeiten für gefährdete Flüchtlinge, Asylbewerber*innen sowie Kinder und Jugendliche aus Migrant*innenfamilien in Ägypten. Es zielt darauf ab, diese Kinder und Jugendlichen in das ägyptische Schulsystem zu integrieren und ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. Mit Beratung, Schulung und Ausbildung haben sie die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

 

Kinder und Jugendliche schulisch fördern

Das Projekt LEO hilft Kindern und Jugendlichen aus Migrationsfamilien bei der Integration ins Schulsystem und dem Eintritt in den Arbeitsmarkt.

Hoffnung in Syrien

Das Projekt KAMEH (Knowledge and Agricultural Mutual Exchange for Hope in Syria) leistet gemeinsam mit den Menschen vor Ort einen Beitrag zum Wiederaufbau ihrer Heimat Syrien. Landwirtschaft war vor dem Krieg der größte Wirtschaftszweig in Syrien. Um die vertrocknete Erde wieder fruchtbar zu machen und die Menschen zu stärken, werden Kleinbauern und -bäuerinnen darin geschult, eine nachhaltige Produktion in Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei wiederaufzubauen. In interaktiven Schulungen lernen Schüler*innen die Bedeutung des Umweltschutzes und der Förderung der Grundsätze der biologischen Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft.

 

Dieses Projekt wird gefördert von:

EU Logo Fundes by the EU

Ein Samen der Hoffnung in Syrien

Die Caritas Syrien lehrt Schüler*innen in den ländlichen Dörfern die Bedeutung des Umweltschutzes und die Grundsätze der biologischen Schädlingsbekämpfung.

Helfen Sie nachhaltig mit einer Patenschaft

Werden Sie Patin oder Pate und helfen Sie der Caritas, nachhaltige Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Ihre Spende ermöglicht es uns, in den am stärksten betroffenen Regionen zu handeln.

Drei Gärtner*innen bei der Arbeit zwischen Tomatenpflanzen, eine Frau lacht in die Kamera
Patenschaft: Zukunft ohne Hunger