Weltweit sind 690 Millionen Menschen von chronischem Hunger betroffen.

Stellen Sie sich vor, ganz Österreich könnte nicht mit genügend Nahrungsmitteln versorgt werden. Das ist in anderen Ländern trauriger Alltag. In Syrien etwa sind 12,4 Millionen Menschen nicht in der Lage, ihre Familien zu ernähren. Eine Folge des Krieges und der schon zehn Jahre andauernden Krise. Auch im Libanon und in Ägypten verschärfen multiple Krisen die Not, und es drohen Hungerkrisen.

Durch die Pandemie hat sich der weltweite Hunger verschärft. Millionen Menschen in den ärmsten Ländern der Welt leben von der Landwirtschaft. Durch die geschlossenen Märkte haben viele ihr ohnehin geringes Einkommen völlig verloren und oder können sich Nahrung wegen der hohen Lebensmittelpreise nicht leisten. Besonders betroffen sind die Kinder!

In den Schwerpunktländern der Caritas Salzburg­ – Syrien, Libanon und Ägypten – drohen wegen der Krisen der vergangenen Jahre noch nie dagewesene Hungerkatastrophen. Die Caritas hilft mit Notverpflegung, Mikrokrediten und besonders wichtig: mit der Stärkung von Frauen als Versorgerinnen der Familien.

280.000

Menschen

erreichen wir mit unseren Hunger-Projekten weltweit

3.500

Kinder

werden in Ernährungszentren versorgt und gegen Unterernährung behandelt

70

Projekte

gegen den Hunger weltweit unterstützt die Caritas Österreich

„Stärken wir die Frauen, stärken wir die Familie.“

Nach Krieg und Pandemie folgen Hunger und Armut. Frauen und Kinder trifft es am härtesten. Allein in Syrien leiden mehr als eine halbe Million Kinder an chronischer Unterernährung. Von unseren lokalen Partnern in den Krisenregionen wissen wir, dass durch die Unterstützung von Frauen ganze Familien profitieren und der Hunger nachhaltig bekämpft werden kann.

Als Caritas helfen wir den Menschen genau da, wo sie es am dringendsten zum Überleben benötigen, zum Beispiel mit Notverpflegungen und Zuschüssen für Nahrungsmittel. Kleinkredite und Schulungen geben Starhilfe für eine eigene Erwerbstätigkeit und unterstützen auf dem Weg von der Abhängigkeit hin zum Aufbau einer gesicherten Lebensgrundlage. Hilfe zur Selbsthilfe – so unterstützen wir als Caritas Salzburg Menschen in Krisenregionen.

Helfen wir zusammen, Menschen in Not nachhaltig zu unterstützen
und tragen wir unseren Teil bei für eine Zukunft ohne Hunger!

€ 50,–

Mit 50 Euro sichern Sie 10 Familien ein Hygienepaket.

€ 60,–

Unterstützung einer Familie in Afrika für drei Monate.

€ 200,–

Sichern Sie einer Frauengruppe ein Business-Startpaket.

Eunice kann ihre Familie ernähren!

Familien in Krisenregionen sind durch Covid-19 jetzt besonders stark betroffen.

Saatgut, Schulungen und Werkzeug für das Anlegen von Gemüsefeldern: Das sichert das Einkommen der Frauen und ihrer Familien.

So hilft die Caritas gegen den Hunger

Als Caritas lassen wir niemanden zurück – auch über die eigenen Grenzen hinaus: in Afrika, Asien, Südamerika und im Nahen Osten. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort können wir jetzt helfen:

  • Wir helfen im Kampf gegen die Ausbreitung von Hunger und des Virus: In der Hauptstadt Juba unterstützt die Caritas zum Beispiel im Lager Gumbo 9.000 vom Bürgerkrieg geflüchtete Menschen mit Lebensmittelpaketen, Matten und Saatgut für Gemüsegärten. Gemeinsam mit der Partnerorganisation informieren wir die Menschen über Corona und verteilen Hygienepakete (Seife, Desinfektionsmittel, Wasserspender).
  • Wir helfen Bauernfamilien mit Saatgut, Schulungen und Werkzeug: Vor allem kleinbäuerliche Familien leben allein von der Ernte ihres Feldes. Sie sind in Krisenzeiten besonders von Hunger bedroht. Saatgut, Werkzeuge, Nutztiere, nachhaltige Anbaumethoden sind überlebensnotwendig, wenn zum Beispiel Ernten ausfallen.
  • Wir unterstützen Frauen: Wir helfen Frauen in der Haltung von Tieren, beim Anbauen von Gemüse und in der Landwirtschaft. Zusätzlich begleiten wir Frauen, die sich in Spargruppen zusammenschließen und gemeinsam Reserven für Krisensituationen ansparen oder damit kleine Restaurants, Marktstände oder Geschäfte betreiben. Dadurch können sie von externer Hilfe unabhängig werden und ihre Familien versorgen.

Warum gerade jetzt helfen?

In diesen Ländern war diese unwirkliche Zeit schon vor der Corona-Krise tägliche Realität. Existenzängste, der andauernde Kampf ums Auskommen und der ständige Begleiter Hunger. Hunger, der durch COVID-19 dramatisch verschärft wird. Das Ziel unserer 70 Ernährungsprojekte weltweit ist klar: Wir wollen langfristig eine Zukunft ohne Hunger schaffen.

Unterstützen Sie uns dabei!