„mitgehn“ - gemeinsam gegen Barrieren und Beschämung

Das Projekt unterstützt dabei, beschämende Situationen zu vermeiden und Begegnungen auf Augenhöhe möglich zu machen. „Für mich war die Rolle der Begleitung immer das Dabeisein. Dieses ‚ich gehe mit dir, ich bin neben dir, ich bin deine Kraft von nebenan und ich verstehe dich, wenn du überfordert bist. ‘Denn Erfahrung von Überforderung, Schlechtbehandlung und Ohnmacht, die dadurch entsteht, die kennen wir alle“.

Viele Menschen, die sich in einer schwierigen Lebenslage befinden oder Armutserfahrungen gemacht haben, kennen Situationen, in denen sie abwertend behandelt wurden. Diese Erfahrungen von Beschämung gehen nicht spurlos vorüber und sind oft mit Kränkungen verbunden.

„mitgehn“ ist ein Freiwilligenprojekt, bei dem Alleinerziehende zu Ämtern, Behörden, Terminen bei Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Vermieter*innen, Arbeitgeber*innen, Banken, Versicherungen, sozialen Einrichtungen, u.v.m. begleitet werden.

So können Sie mithelfen
Beim vereinbarten Treffpunkt an einem konsum-freien Ort lernen Sie die Person und ihre Anliegen für die Begleitung kennen. Dann geht es direkt gemeinsam zum Termin. Im Anschluss erfolgt eine kurze gemeinsame Reflexion der Begleitung.

Wir suchen Sie!


Sie sind mindestens 21 Jahre alt und haben eine offene und positive Haltung gegenüber Menschen in schwierigen Lebenssituationen und ihren Anliegen. Ein einwandfreier Leumund und gute Deutschkenntnisse sind weitere Voraussetzungen.

Das bieten wir Ihnen:
Nach einer fundierten Einschulung können Sie Ihre Mitgehtermine individuell auswählen. 
Es steht Ihnen eine fixe Ansprechperson zur Verfügung. Praktische Gesprächsleitfäden, ein Ausweis, Austauschtreffen und ein Nachweis über Ihr Engagement sind weitere Angebote.

Soviel Zeit benötigen Sie:
Sie sollten zu mindestens 8 Terminen pro Jahr begleiten können. Ansonsten ist Ihr Engagement zeitlich völlig flexibel – je nachdem für welche Termine Sie sich als Mitgeher*in anmelden.

Wir freuen uns über jeden, der mit Herz und Begeisterung mit dabei ist. 

 

Gefördert vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und dem Fonds Gesundes Österreich.