Kein Hunger!

Im Rahmen der österreichweiten Aktion "17 MUSEEN x 17 SDGs – Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN"  beschäftigen sich 17 Museen mit den 17 „Sustainable Development Goals (SDGs)“ der Vereinten Nationen.

Das Museum der Moderne Salzburg setzt sich in den kommenden Monaten bei verschiedenen Veranstaltungen, Diskussionen, Aktionen und Filmvorführungen mit dem "SDG 2 – Kein Hunger - Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern" auseinander. 

Gemeinsam mit der Caritas Salzburg ruft das Museum der Moderne Salzburg die Spendenaktion "Kein Hunger!" für Lebensmittelpakete im In- und Ausland ins Leben. Damit soll regionale und internationale Hilfe gegen Hunger gestärkt werden. Besucher*innen haben die Möglichkeit, direkt an den Museumsstandorten sowie auch online zu spenden.

Für uns ist es kaum vorstellbar, nicht jeden Tag satt zu sein oder die Kinder nicht mit warmen Mahlzeiten oder sauberem Wasser versorgen zu können. Doch 690 Millionen Menschen hungern weltweit. Die Vereinten Nationen haben im SDG 2 das Ziel definiert, den Hunger in der Welt bis 2030 zu beenden und eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen. Das ist auch das Ziel der Caritas Salzburg, denn wer hungert, hat keine Kraft mehr sich etwas aufzubauen.

Johannes Dines,
Direktor der Caritas Salzburg

Kein Hunger!

Gemeinsam eine Zukunft ohne Hunger schaffen!

Gemeinsam eine Zukunft ohne Hunger schaffen

Satt zu sein ist für 690 Millionen Menschen dieser Welt ein seltenes oder sogar unbekanntes Gefühl. Die Pandemie, Arbeitslosigkeit, Inflation und die hohen Lebensmittelpreise haben den weltweiten Hunger massiv verschärft. Viele haben ihr ohnehin geringes Einkommen völlig verloren und können sich Nahrung nicht mehr leisten.

In Syrien etwa sind 12,4 Millionen Menschen nicht in der Lage, ihre Familien zu ernähren. Eine Folge des schon zehn Jahre andauernden Krieges. Auch in den beiden anderen Schwerpunktländern der Caritas Salzburg – Libanon und in Ägypten – verschärfen multiple Probleme die Not.


Libanon


Der Libanon befindet sich in einer der weltweit schlimmsten Krisen seit dem 19. Jahrhundert. Lebensmittel sind für viele Menschen kaum mehr leistbar, die Regale in den Supermärkten sind oftmals leer. Für den Großteil der libanesischen Bevölkerung, der entweder keine Arbeit hat oder den Mindestlohn (rund 34 Euro) bezieht, wird das Leben zunehmend zur Bürde. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt mittlerweile unter der Armutsgrenze.


So hilft die Caritas im Libanon