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Syrien: Kinderkrippe Damaskus

Mit Liebe und Fürsorge werden syrische Kinder, die aus anderen Regionen fliehen mussten, sowie sudanesische Flüchtlingskinder in einer Kinderkrippe der Franziskanerinnen in der syrischen Hauptstadt Damaskus betreut.


Die Syrienkrise hat zu massiven Flüchtlingsbewegungen und großflächiger Zerstörung der Infrastruktur geführt. Ein Drittel aller Schulen wurde zerstört, viele qualifizierte Lehrkräfte haben das Land verlassen, so dass es zu massiven Rückschritten im Bildungsbereich gekommen ist. Einkommensmöglichkeiten sind gering, und Betreuungsplätze für kleinere Kinder kaum vorhanden. Die meisten Eltern arbeiten den ganzen Tag, um überleben zu können. Während dieser Zeit gibt es niemanden, der sich um ihre Kinder kümmert. Damit diese nicht sich selbst überlassen sind, gründete der Orden der Franziskanerinnen unter der Schirmherrschaft der Caritas eine Kinderkrippe.

Die Kinderkrippe bietet Beständigkeit und Zuneigung

Die Tagesstätte der Franziskanerinnen bietet ca. 50 sudanesischen und syrischen Kindern im Alter zwischen zwei und fünf Jahren einen Betreuungsplatz in sicherer, geschützter Umgebung sowie psychologische Unterstützung. Viele der Kinder sind bei ihrer Aufnahme mangel- oder unterernährt und stark traumatisiert, und benötigen medizinische Behandlung, die durch das Projekt gewährleistet wird. Während der letzten Jahre musste die Kinderkrippe aufgrund bewaffneter Kämpfe in der unmittelbaren Umgebung für kurze Zeiten geschlossen werden. An anderen Tagen konnten nicht alle Kinder kommen, da die Sicherheitssituation keine Anreise mit dem Schulbus zuließ. Auch wenn sich der bewaffnete Konflikt in der syrischen Hauptstadt mittlerweile beruhigt hat, so sind die Folgen des Bürgerkrieges in vielerlei Hinsicht spürbar: Weniger Stunden Strom pro Tag, Preissteigerungen für Lebensmittel, Treibstoffmangel für den Schulbus.

Die Kleinsten brauchen besonderen Schutz

Syrische Familien haben aufgrund ihrer Inlandsflucht oft ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Mehr als die Hälfte der syrischen Bevölkerung lebt aufgrund des Krieges in Armut. Sudanesische Flüchtlinge und deren Kinder gehören zu den verwundbarsten gesellschaftlichen Gruppen in Syrien. Krieg und Not beherrschen sowohl ihre Heimat als auch das Land, in das sie geflohen sind. Daher werden in der Kinderkrippe der Franziskanerinnen sudanesische und syrische Kinder gemeinsam versorgt. Mit großem Einsatz kümmern sich die BetreuerInnen um die Kinder, besonderes Augenmerk wird auf das spielerische Verarbeiten von Ängsten und den Aufbau von Selbstvertrauen gelegt. Die Kinder brauchen die Versorgung, Beständigkeit und Zuwendung. Wir benötigen laufend finanzielle Mittel, um die Versorgung der Kinder mit Essen, medizinischer Hilfe und Unterrichtsmaterialien sicherzustellen.

Jetzt mithelfen!

Bitte unterstützen Sie die Kinderkrippe in Damaskus! Mit Ihrer Hilfe können wir dringend benötigte Lebensmittel und Unterrichtsmaterialien finanzieren!

  • Ein sudanesisches Flüchtlingskind in der Kinderkrippe Damaskus.

    © Caritas Salzburg

  • Der Schlafbereich in der Kinderkrippe Damaskus wird von einer Betreuerin aufgeräumt.

    © Caritas Salzburg

  • Eine Betreuerin der Kinderkrippe Damaskus mit einem Baby im Arm

    © Caritas Salzburg

  • Ein kleiner Bub in seinem Bett in der Kinderkrippe Damaskus.

    © Caritas Salzburg

  • Mehrere Kinder beim Malen und Zeichnen in der Kinderkrippe Damaskus

    © Caritas Salzburg

  • Drei sudanesische Flüchtlingsmädchen im Garten der Kinderkrippe Damaskus

    © Caritas Salzburg

  • Ein sudanesisches Flüchtlingskind in der Kinderkrippe Damaskus.
  • Der Schlafbereich in der Kinderkrippe Damaskus wird von einer Betreuerin aufgeräumt.
  • Eine Betreuerin der Kinderkrippe Damaskus mit einem Baby im Arm
  • Ein kleiner Bub in seinem Bett in der Kinderkrippe Damaskus.
  • Mehrere Kinder beim Malen und Zeichnen in der Kinderkrippe Damaskus
  • Drei sudanesische Flüchtlingsmädchen im Garten der Kinderkrippe Damaskus

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