Hilfe für Flüchtlinge in Griechenland

Die humanitäre Situation in Griechenland hat sich in den letzten Tagen drastisch verschlimmert. Insgesamt befinden sich derzeit mehr als 40.000 Flüchtlinge in Griechenland. Entlang der 212 km langen Festlandgrenze zwischen der Türkei und Griechenland versuchen syrische Flüchtlinge mit Booten oder sogar schwimmend auf die griechische Seite zu gelangen. 

Die Kapazität für die Unterbringung der Menschen im Flüchtlingslager Moria ist mit nur 3.000 Plätzen für die 20.000 Hilfesuchenden absolut unzureichend. 

Aufgrund der sich zuspitzenden Situation, hat die Caritas Österreich gemeinsam mit 10 weiteren Nichtregierungsorganisationen ein besonderes Engagement im Flüchtlingscamp Kara Tepe für rund 1.300 Menschen, die als besonders schutzbedürftig eingestuft werden.

Dazu zählen Menschen mit Behinderungen, Flutopfer oder auch schwangere Frauen. Die psychologische Betreuung der geflüchteten Menschen steht als besonderer Schwerpunkt der Hilfeleistung, um die traumatischen Fluchterlebnisse aufzuarbeiten. 

Spenden werden dringend benötigt

Geflüchtete Menschen müssen bei Nässe und Kälte in überfüllten Lagern ausharren und übernachten. Wichtig in der jetzigen Situation ist die Versorgung mit warmen Decken, Wasser, Hygieneartikeln sowie Lebensmitteln und andere wichtige Hilfsgüter. 

Seit dem Ausbruch des Kriegs in Syrien, hat die Caritas Österreich dank der Unterstützung von SpenderInnen bereits 180.000 Menschen geholfen. Derzeit versorgen wir mit unseren Partnern 26.000 Menschen auf Lesbos und Chios mit Unterkunft und medizinischer Betreuung.

Mit nur 30 Euro kann eine vierköpfige Familie mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln versorgt werden. Ein Hygienepaket für eine Person kostet 4 Euro

  • Dauerregen in Idomeni. Wer ein kleines Zelt hat, versucht, darin Unterschlupf zu finden.

    Dauerregen in Idomeni. Wer ein kleines Zelt hat, versucht, darin Unterschlupf zu finden.

  • Aber die feuchte Kälte dringt durch die dünne Plastikhülle und es tropft ins Zelt.

    Aber die feuchte Kälte dringt durch die dünne Plastikhülle und es tropft ins Zelt.

  • Das Wasser steht teilweise einige Centimeter tief.

    Das Wasser steht teilweise einige Centimeter tief.

  • Manche der schutzsuchenden Menschen haben kein Zelt und versuchen sich mit Planen zu helfen.

    Manche der schutzsuchenden Menschen haben kein Zelt und versuchen sich mit Planen zu helfen.

  • Viele der Kinder sind krank.

    Viele der Kinder sind krank.

  • Die Zustände in den Zeltlagern sind unerträglich.

    Die Zustände in den Zeltlagern sind unerträglich.

  •  Irgendwann wird der Regen aufhören aber dann gibt es weder eine heiße Dusche, noch trockene Kleidung und die Menschen müssen sehen wie sie durch die Nacht kommen.

    Irgendwann wird der Regen aufhören aber dann gibt es weder eine heiße Dusche, noch trockene Kleidung und die Menschen müssen sehen wie sie durch die Nacht kommen.

  • Die Menschen, die aus den zerbombten Städten Syriens kommen, fragen unsere Helfer Thomas Preindl und Jan Schulz-Weiling, warum sie nicht mehr weiterdürfen.

    Die Menschen, die aus den zerbombten Städten Syriens kommen, fragen unsere Helfer Thomas Preindl und Jan Schulz-Weiling, warum sie nicht mehr weiterdürfen.

  • Die Caritas hilft vor Ort. Bitte helfen auch Sie!

    Die Caritas hilft vor Ort. Bitte helfen auch Sie!

So hilft die Caritas den Flüchtlingen in Griechenland

Aufgrund der sich zuspitzenden Situation hat die Caritas Österreich KatastrophenhelferInnen in die Region entsandt. Über das internationale Caritas Netzwerk werden Flüchtlinge in Griechenland mit Wasser, Nahrungsmittel- und Hygienepaketen versorgt. Zudem werden Sanitäranglagen errichet.

In Idomenie werden Lebensmittelpakete vor allem für Babys und Kinder sowie Hygienekits und Kleidung verteilt. Frauen und Kinder erhalten dringend benötigtes wasserfestes Schuhwerk zum Schutz vor Schlamm und Nässe. Außerdem verteilt die Caritas über einen lokalen Lieferanten Brennholz und ermöglicht den Flüchtlingen, sich einigermaßen warm halten zu können.

In Transitunterkünften für Flüchtlinge in Athen und auf Lesbos können besonders verletzliche Flüchtlinge auf der Durchreise 1-3 Nächte in einer sicheren Umgebung verbringen, um sich auszuruhen und Kraft zu tanken. Sie erhalten zwei warme Mahlzeiten pro Tag, haben Zugang zu adäquaten Sanitäreinrichtungen und werden von SozialarbeiterInnen und ÜbersetzerInnen betreut. Außerdem sind auf die Bedürfnisse von Kinder zugeschnittene Räumlichkeiten und Betreuungskonzepte vorhanden.