Hilfe für Flüchtlinge in Griechenland

Die humanitäre Situation in Griechenland und an der griechisch-mazedonischen Grenze spitzt sich weiterhin zu. Insgesamt befinden sich derzeit rund 52.000 Flüchtlinge in Griechenland. Rund 12.000 Flüchtlinge, darunter mehr als 4.000 Kinder, warten am Grenzübergang Idomeni auf die Weiterreise. Die Versorgung, aber auch die sanitären Bedingungen und die Unterbringung der Menschen in einfachen Zelten sind absolut unzureichend. Seit Anfang März erschweren Kälte und Regen die Situation zusätzlich. Die Menschen versuchen, sich durch Abholzen der Bäume oder durch Verbrennen von Plastikmüll warm zu halten. Die griechischen Behörden arbeiten daran, die in Idomeni gestrandeten Menschen in reguläre Flüchtlingscamps umzusiedeln.

Spenden werden dringend benötigt

Hunderte Menschen müssen bei Nässe und Kälte im Freien übernachten. Es fehlt an allem: Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente, warme Kleidung und Unterkünfte. Mit nur 30 Euro kann eine vierköpfige Familie mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln versorgt werden. Ein Hygienepaket für eine Person kostet 4 Euro.

  • Dauerregen in Idomeni. Wer ein kleines Zelt hat, versucht, darin Unterschlupf zu finden.

    Dauerregen in Idomeni. Wer ein kleines Zelt hat, versucht, darin Unterschlupf zu finden.

  • Aber die feuchte Kälte dringt durch die dünne Plastikhülle und es tropft ins Zelt.

    Aber die feuchte Kälte dringt durch die dünne Plastikhülle und es tropft ins Zelt.

  • Das Wasser steht teilweise einige Centimeter tief.

    Das Wasser steht teilweise einige Centimeter tief.

  • Manche der schutzsuchenden Menschen haben kein Zelt und versuchen sich mit Planen zu helfen.

    Manche der schutzsuchenden Menschen haben kein Zelt und versuchen sich mit Planen zu helfen.

  • Viele der Kinder sind krank.

    Viele der Kinder sind krank.

  • Die Zustände in den Zeltlagern sind unerträglich.

    Die Zustände in den Zeltlagern sind unerträglich.

  •  Irgendwann wird der Regen aufhören aber dann gibt es weder eine heiße Dusche, noch trockene Kleidung und die Menschen müssen sehen wie sie durch die Nacht kommen.

    Irgendwann wird der Regen aufhören aber dann gibt es weder eine heiße Dusche, noch trockene Kleidung und die Menschen müssen sehen wie sie durch die Nacht kommen.

  • Die Menschen, die aus den zerbombten Städten Syriens kommen, fragen unsere Helfer Thomas Preindl und Jan Schulz-Weiling, warum sie nicht mehr weiterdürfen.

    Die Menschen, die aus den zerbombten Städten Syriens kommen, fragen unsere Helfer Thomas Preindl und Jan Schulz-Weiling, warum sie nicht mehr weiterdürfen.

  • Die Caritas hilft vor Ort. Bitte helfen auch Sie!

    Die Caritas hilft vor Ort. Bitte helfen auch Sie!

So hilft die Caritas den Flüchtlingen in Griechenland

Aufgrund der sich zuspitzenden Situation hat die Caritas Österreich KatastrophenhelferInnen in die Region entsandt. Über das internationale Caritas Netzwerk werden Flüchtlinge in Griechenland mit Wasser, Nahrungsmittel- und Hygienepaketen versorgt. Zudem werden Sanitäranglagen errichet.

In Idomenie werden Lebensmittelpakete vor allem für Babys und Kinder sowie Hygienekits und Kleidung verteilt. Frauen und Kinder erhalten dringend benötigtes wasserfestes Schuhwerk zum Schutz vor Schlamm und Nässe. Außerdem verteilt die Caritas über einen lokalen Lieferanten Brennholz und ermöglicht den Flüchtlingen, sich einigermaßen warm halten zu können.

In Transitunterkünften für Flüchtlinge in Athen und auf Lesbos können besonders verletzliche Flüchtlinge auf der Durchreise 1-3 Nächte in einer sicheren Umgebung verbringen, um sich auszuruhen und Kraft zu tanken. Sie erhalten zwei warme Mahlzeiten pro Tag, haben Zugang zu adäquaten Sanitäreinrichtungen und werden von SozialarbeiterInnen und ÜbersetzerInnen betreut. Außerdem sind auf die Bedürfnisse von Kinder zugeschnittene Räumlichkeiten und Betreuungskonzepte vorhanden.