Eine alte Frau lehnt sich an die Schulter einer Pflegerin der Caritas.

Fachstelle für pflegende Angehörige

Die Leiterin der Fachstelle für Pflegende Angehörige mit zwei BewohnerInnen des Albertus Magnus Hauses für SeniorInnen in Salzburg.
© Caritas Salzburg

Pflegende Angehörige erbringen jeden Tag wertvolle Leistungen, die in ihrer Vielfalt oft gar nicht richtig wahrgenommen werden: Sie finden Lösungen für praktische Fragen, organisieren einen komplexen Alltag, treffen immer wieder Entscheidungen, verschaffen sich Gehör und sollen ganz nebenbei auch für sich selber sorgen. Dieser Spagat ist nicht immer einfach und stellt pflegende Personen im Alltag vor verschiedenste Herausforderungen. Wir haben große Hochachtung vor dem Lebensentwurf der Pflegenden Angehörigen und möchten ihnen mit unseren Projekten den Rücken stärken.

Was wir für pflegende Angehörige tun

  • Ausbildung von Ehrenamtlichen zu BegleiterInnen pflegender Angehöriger (Projekt „MiA – Mit Angehörigen")
  • Initiierung und Begleitung von Pflegestammtischen
  • Planung von Veranstaltungen für pflegende Angehörige
  • Herstellung des Kontaktes zu Beratungseinrichtungen für Einzelfallanfragen
  • Entwicklung von neuen Projekten für pflegende Angehörige in Kooperation mit Bildungsträgern, Gemeinden, Vereinen und Einzelpersonen

Die Fachstelle für Pflegende Angehörige hat darüber hinaus bereits folgende Projekte umgesetzt, die von INTERREG und dem Fonds Gesundes Österreich gefördert wurden. Beide Projekte wurden gemeinsam mit der Caritas München-Freising und der Caritas Innsbruck durchgeführt.

 

Respekt für ältere Menschen und pflegende Angehörige

"Demenzfreundliche Lebensräume schaffen" lautete das Ziel des Projektes Respekt, das von März 2013 bis Dezember 2014 stattfand. Mit konkreten Schulungsangeboten für pflegende Angehörige, ehrenamtlich Engagierte und Menschen, die im Alltagskontakt mit desorientierten Menschen stehen, wurde das Thema Demenz aufgegriffen. Durch diese konkrete Wissensvermittlung und das Schaffen von "Nachdenkräumen" wurde der respektvolle Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen aktiv gefördert.

Zur Webseite des Projektes Respekt

 

NaMaR: Netwerk für alte Menschen im alpenländischen Raum

Ziel des Projektes ist es, anhand eines  ehrenamtliche BegleiterInnen für pflegende Angehörige auszubilden - sogenannte MiA-BegleiterInnen. MiA steht dabei für "Mit Angehörigen". Durch die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema "Pflege zu Hause" gut vorbereitet, stärken die MiA-BegleiterInnen pflegende Angehörige in ihrem täglichen Tun, indem sie ihnen für persönliche Fragen, Probleme, manchmal auch Zweifel als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Zur Webseite des Projektes NaMaR

Eine Karikatur von Thomas Wizany zum Projekt NaMaR