Streetwork für akut obdachlose Menschen in Salzburg

SozialarbeiterInnen der Caritas sind in der Stadt Salzburg unterwegs, um obdachlosen und akut wohnungslosen Menschen Hilfe anzubieten. Streetwork bedeutet, dass die Menschen, die Hilfe benötigen, dort aufgesucht werden, wo sie sich aufhalten: auf der Straße. Um die angebotene Hilfe auch annehmen zu können, muss Vertrauen aufgebaut werden, dies soll durch eine kontinuierliche Kontaktaufnahme im Rahmen der Streetworktätigkeit erreicht werden.

Hilfe, Begleitung und Betreuung, die zu den Menschen kommt

Notreisende aus den neuen EU-Ländern erreichen wir zum Teil nur durch aufsuchende Arbeit, nicht alle nehmen unser Angebot an Notschlafplätzen an. Für viele Menschen, die in ihrer Heimat unter Armut und Ausgrenzung leiden, ist das Betteln die einzige Möglichkeit, für ihre Familien und sich das Überleben zu sichern. Sprachliche Barrieren, Unsicherheiten aufgrund des  „Fremd-Seins“  sowie fehlende bzw. nicht ausreichende Angebote zur Sicherung der Grundbedürfnisse  führen zu Schwierigkeiten im Zusammenleben mit der Salzburger Bevölkerung. Durch die Streetworktätigkeit soll auch sichergestellt werden, dass Schwierigkeiten im Zusammenleben vor Ort angesprochen und im besten Fall behoben werden können. Dies gelingt nicht zuletzt dadurch, dass DolmetscherInnen eine Verständigung mit den ArmutsmigrantInnen ermöglichen.

Was leistet Mobile Aufsuchende Soziale Arbeit?

Teil der mobilen aufsuchenden Sozialen Arbeit sind: Informationen zu bestehenden Regelungen (beispielsweise zum sektoralen Bettelverbot), rechtlichen Fragestellungen,  Dusch- und Verpflegungsmöglichkeiten, basale medizinische Basisversorgung (Virgilbus), Angebot an Notschlafplätzen, Jugendschutz, monatlich stattfindende Informationstreffen  aber auch Begleitung bei akuten medizinischen Notfällen.