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Gestaltungsideen zum Teilen und zur Begegnung mit den Armen

Der Auftrag ist von Papst Franziskus klar formuliert worden: „Vor dem Hintergrund des  ,Jubiläums für die von der Gesellschaft Ausgeschlossenen‘ (…) kam mir der Gedanke, dass als weiteres konkretes Zeichen dieses außerordentlichen Heiligen Jahres am 33. Sonntag im Jahreskreis in der ganzen Kirche der Welttag der Armen begangen werden soll.

Es wird ein Tag sein, der den Gemeinden und jedem Getauften hilft, darüber nachzudenken, wie die Armut ein Herzensanliegen des Evangeliums ist und dass es keine Gerechtigkeit noch sozialen Frieden geben kann, solange Lazarus vor der Tür unseres Hauses liegt (vgl. Lk 16,19-21).

Gottesdienste zum Welttag der Armen

In den Pfarren der Erzdiözese Salzburg (und in ganz Österreich)  werden die Gottesdienste am 19. November zum Thema „Welttag der Armen“ gestaltet und für die Caritas-Inlandshilfe (Elisabethsammlung) gesammelt, deren Mittel dringend gebraucht werden für Menschen in Not im Inland. Zudem sollen Aktionen, die traditionell am Elisabethsonntag durchgeführt werden (z.B. Verkauf des Elisabeth-Tees) verstärkt werden.

Herr Generalvikar Roland Rasser feiert den Gottesdienst zum Welttag der Armen in der Pfarre Herrnau. Alle sind herzlich eingeladen!

Einen Gottesdienstvorschlag finden Sie auf der Caritas Homepage.

Lebensmittelsammlung – Gabenkörbe beim Gottesdienst

In den Kirchen und den Caritaszentren wollen wir rund um den „Welttag der Armen“  Lebensmittel für Menschen in schwierigen Lebenssituationen sammeln. Im Rahmen des Gottesdienstes zum Elisabethsonntag („Welttag der Armen“) bitten wir die GottesdienstbesucherInnen um Lebensmittelspenden. Die gesammelten Lebensmittel werden dann entweder in der Pfarre verteilt oder an Ausgabestellen weitergeben (Caritaseinrichtungen, Caritaszentren, Klöster, …). Wir wollen damit  Menschen im Inland in Notsituationen bei der Sicherung des Lebensunterhaltes unterstützen!

Informationen zur Durchführung der Aktion:

Was ist die Aktion „Gabenkorb“?
In den Kirchen und den Caritaszentren wollen wir rund um den „Welttag der Armen“ Lebensmittel für bedürftige Menschen sammeln. Im Rahmen des Gottesdienstes zum Elisabethsonntag (Welttag der Armen“) bitten wir die GottesdienstbesucherInnen um Lebensmittelspenden.

Was passiert mit den gesammelten Lebensmitteln?
Die gesammelten Lebensmittel und Hygieneartikel kommen den Menschen zugute, die in den Caritaszentren und Sozialberatungsstellen Rat und Unterstützung suchen. Wenn es organisatorisch möglich ist, können die gesammelten Lebensmittel natürlich auch innerhalb der eigenen Pfarre an Bedürftige weiter gegeben werden.

Ich möchte bei dieser Aktion mithelfen, was kann ich tun?
Bitte suchen Sie eine verantwortliche Gruppe oder Person für die Aktion „Gabenkorb“ in Ihrer Pfarre. Auch bei einer Gruppe sollte es eine/n Verantwortliche/n geben.
Diese/r Verantwortliche nimmt Kontakt mit dem Caritas-Zentrum in Ihrer Region auf, oder mit einer Caritaseinrichtung, mit der Sie schon Kontakt haben. Gemeinsam wird der Bedarf an Lebensmittel eruiert.

Welche Lebensmittel sollten gesammelt werden?
Es sollen nur Lebensmittel, bzw. Hygieneartikel gesammelt werden, die in der Region gebraucht werden. Grundsätzlich sollen nur ungekühlt haltbare, nicht abgelaufene Waren gesammelt werden. Gesammelt werden z.B.: Haltbare Grundnahrungsmittel wie Zucker, Mehl, Nudeln, Reis, Speiseöl, Kaffee, Tee, Honig, Lebensmittel in Gläsern oder Dosen, Fertiggerichte wie z.B. Packerl-Suppen, Kekse, Schokolade und Hygieneartikel (Duschgel, Zahnpasta,…).

Wie kann ich diese Aktion im Gottesdienst mitnehmen?
Bauen Sie die Gabenkorbaktion bei der Gestaltung des Gottesdienstes am Elisabethsonntag mit ein, z.B. bei einer Gabenprozession. Die Aktion kann auch wiederholt werden, z.B. einmal im Monat.

Wo geben die GottesdienstbesucherInnen während des Gottesdienstes ihre Spenden ab?
Es braucht in der Kirche einen geeigneten Ort, z.B. einen Seitenaltar, wo ein großer Korb, oder dergleichen aufgestellt werden kann.
Über die Pfarrcaritas kann, falls kein Korb vorhanden ist, ein großer Weidenkorb bestellt und in den Zentren abgeholt werden.

Wo kann ich die Lebensmittelspenden nach dem Gottesdienst abgeben?

Die Abgabe der gesammelten Lebensmittel wird mit dem Caritas-Zentrum in Ihrer Region, oder mit einer Caritaseinrichtung, mit der Sie schon Kontakt haben, vereinbart. Die Kontaktdaten finden Sie unter www.caritas-salzburg.at/aktuell/welttag/bedarfslisten/

Abgabetermine für die in den Pfarren gesammelten Lebensmittel:

  • Caritas Zentren (Wörgl, St. Johann i. Tirol, Zell am See, Bischofshofen, Tamsweg, Neumarkt a.W.) Dienstag, 21. November 9:00 – 12:00 Uhr (bitte um vorherige Rücksprache)
  • Stadt Salzburg, Tennengau, Flachgau: Salzburg – Gaswerkgasse 11 (neben Carla)
    Dienstag, 21. November 15:00 – 18:00 Uhr

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihr Caritaszentrum, bzw. an die Pfarrcaritas in der Stadt Salzburg. Die LeiterInnen der Caritas Zentren und Mag. Thomas Neureiter von der Pfarrcaritas unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung der Gabenkorbaktion.

Geldspenden

Spenden Sie im Rahmen der Kollekte zur Elisabethsammlung für Projekte der Caritas Inlandshilfe. Unterstützen Sie die Caritasinlandskampagne durch Ihre Öffentlichkeitsarbeit.

Nachdenkprozess in der Pfarre und im Pfarrgemeinderat

Organisieren Sie in Ihrer Pfarre in den Wochen rund um den Welttag Informationsveranstaltungen zum Thema „Armut bei uns“. Geplante Veranstaltungen sind auf der Homepage der Caritas LINKNews zu finden. Setzen Sie sich in Aktionen mit Mythen und Fakten zur Armut auseinander, z.B. auch im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst. Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung. Beginnen Sie z.B. jede PGR-Sitzung mit den folgenden drei Fragen:

  1. Wem oder Wofür möchte ich danke sagen?
  2. Wo sind mir Menschen in Not begegnet?
  3. Wo sind mir Menschen in Not begegnet?

Eine weitere Möglichkeit, das Thema Armut in der Pfarre zu behandeln bietet die Selbstbefragung für Pfarren. Dieser Fragebogen vom ökumenischen Rat der Kirchen bewährt sich für eine grundlegende Reflexion und weitet den Blick auf viele verschiedene Aspekte der Armut und die Rolle der Pfarrgemeinde.

Einrichtungsbesuche - Rundgänge

Besuchen Sie mit Interessierten aus der Pfarre Einrichtungen, die arme und armutsgefährdete Menschen unterstützen. In der Stadt Salzburg gibt es Rundgänge durch Caritas-Einrichtungen, sowie das Aufsuchen von Hotspots mit Erklärungen von Fachleuten und Betroffenen, welche Orte von notleidenenden Menschen aufgesucht werden (müssen).

Ein Angebot für die Stadt Salzburg: „Caritas hautnah“ - Caritas-Tour zu ausgewählten Einrichtungen
Samstag 18.11.2017 Start 9:30 beim Haus Franziskus (Anton Grafstraße 4).

Kiloaktion

Starten Sie eine Kiloaktion mit Jugendlichen aus Ihrer Pfarre. Dabei werden haltbare Lebensmittel für eine Caritas Einrichtung oder ein Caritas Projekt gesammelt. Diese können dann gemeinsam übergeben werden. Die youngCaritas unterstützt bei der Planung und Durchführung.

Die Angebote der youngCaritas auf einen Blick

Kontakt:

Angebote für Schulen

Wir laden SchülerInnen herzlich ein, sich mit dem Thema Armut auseinanderzusetzen. Als youngCaritas freuen wir uns, wenn wir Ihnen bei der Planung und Umsetzung Ihrer Idee behilflich sein können.

>>> Angebote für Schulen <<<

ArMut teilen - Umverteilungstag

In siebenPfarren der Erzdiözese (Pfarre Mülln, Morzg, ABZ/Itzling, Pfarre Parsch, Pfarre St. Martin, Dompfarre, Pfarre Liefering) wird am Welttag der Armen der Umverteilungstag des Projektes „ArMut teilen“ durchgeführt.

Informationen dazu:

Besuch von pflegenden Angehörigen und mobilitätseingeschränkten Menschen

Der Sozialkreis der Pfarre besucht pflegende Angehörige und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Ein Gruß der Pfarre kann eine „Rose der hl. Elisabeth“ an diesem Tag sein. Der Tag kann generell als neuer Anfang von Besuchsdienstaktivitäten in der Pfarre genutzt werden und auch zur Motivation neue Besuchsdienst-Freiwillige zu gewinnen. Informationen zum Besuchsdienst und Hintergrundmaterial zur Heiligen Elisabeth können Sie anfordern unter:

Freiwilliges Engagement im Dienst am Nächsten

Motivieren Sie in der Pfarre Menschen, die sich bereit erklären freiwillige Dienste in Caritas-Einrichtungen zu übernehmen, oder bei sozialcaritativen Aktivitäten in der Pfarre und Region. Sei es im Bereich von wohnungslosen Menschen, von ArmutsmigrantInnen, von Flüchtlingen, oder anderen benachteiligten Gruppen. Informationen dazu unter:


Weitere Gestaltungsideen

Kekse backen (und essen!) für den guten Zweck: Die Caritas ruft die Österreicherinnen und Österreicher dazu auf, Kekse zu backen und damit Gutes zu tun. Die gesammelten Spenden kommen Menschen in Not in Ihrer Region zu Gute. Und so funktioniert es.

Einladung zum Essen: Bedürftige Menschen werden zu einem Essen eingeladen. Laden Sie Menschen in ein Gasthaus oder in Ihre Pfarre ein (entweder Sie kochen selbst oder finanzieren eine Catering-Mahlzeit). Wichtig ist, dass sich die Menschen willkommen fühlen und dass Sie mit Ihnen ins Gespräch kommen. Diese Aktion kann auch zu Weihnachten durchgeführt werden.

Finanzierung von Sonderausgaben für kinderreiche Familien (z.B.: Schikurskosten): Familien mit drei Kindern und mehr gehören oft zu den armutsgefährdeten Gruppen. Um Familien mit mehr Kindern zu unterstützen, kann die Pfarre bei Familien ab drei Kindern für ein Kind z.B. die Kosten für den Schulschikurs übernehmen. Um es den Familien leichter zu machen, diese Aktion in Anspruch zu nehmen, sollte man nicht auf die Armut hinweisen, sondern auf die Unterstützung von Familien mit mehr Kindern.

Aktion „wir.begegnen“: Begegnungskaffee für sozial schwache oder ältere einsame Leute z.B. in einer Einrichtung des betreuten Wohnens. Hier kommen Freiwillige aus der Pfarre, Caritas Mitarbeiter und BewohnerInnen ins Gespräch.

Aktion „wir.lesen vor“:
Freiwilligenprojekt bei dem Freiwillige zu alten, oder einsamen Menschen in Einrichtungen gehen, um vorzulesen.

Aktion „wir.kochen“: Gesucht werden Kochgruppen, die für das Haus Franziskus und/oder für EXIT 7 kochen. Details erhalten Sie beim Informationsabend.

Projekt  „wir.begleiten“: Freiwillige werden befähigt, als AnsprechpartnerInnen in sozialen Notlagen zur Verfügung zu stehen, um Menschen zu unterstützen und Perspektiven (in Zusammenarbeit Facheinrichtungen in der Region) aufzuzeigen. Informieren Sie Interessierte zu diesem Projekt!

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