Katastrophenhilfe der Caritas beim Hochwasser 2013 in Kössen. Die Caritas zahlt Soforthilfe an die Betroffenen aus.

Skifahrer und Tourengeher spendeten für den guten Zweck

27.04.20 / 16:13

Die Snow Space Salzburg Bergbahnen sammelten in der heurigen Wintersaison für soziale Hilfsprojekte in der Region. 5.000 Euro konnten nun der Caritas Salzburg übergeben werden.

Im Skigebiet Snow Space Salzburg in den Wintersportorten Flachau, Wagrain und St. Johann stehen Skitourengehern vier ausgewiesene Aufstiegsspuren kostenlos zur Verfügung. Für die Nutzung bat man die Tourengeher im heurigen Winter um eine freiwillige Spende für karitative, regionale Projekte. Und auch alle Skifahrer konnten sich, mit der Spende ihrer nicht mehr benötigten Key-Card, an der Sammlung beteiligen. Die drei Euro Skipass-Pfand kommen ebenfalls den Hilfsprojekten der Caritas Salzburg zugute. In Summe konnten die Bergbahnen in der heurigen Wintersaison 4.819 Euro sammeln.

Wolfgang Hettegger, Vorstandsvorsitzender der Snow Space Salzburg Bergbahnen, zeigt sich angesichts der Spendenbereitschaft der Wintersportler erfreut: „Es ist schön zu sehen, dass die karitative Kooperation bei unseren Gästen Anklang findet und wir den Spendenbetrag aus dem letzten Jahr nochmals übertreffen konnten. Wir haben uns als Bergbahnen dazu entschieden den Spendenbetrag aus eigener Tasche aufzustocken, so können wir einen runden Betrag in Höhe von 5.000 Euro an die Caritas Salzburg überreichen“.

Mag. Johannes Dines, Direktor der Caritas Salzburg: „Wir freuen uns sehr über die gute und langjährige Zusammenarbeit mit Snow Space Salzburg und darüber, dass auch in diesem Winter so viele Keycards gespendet wurden. Die 5.000- Euro verwenden wir für unsere Projekte direkt im Pongau – natürlich für die Nothilfe jetzt in der aktuellen Corona-Situation, in der so viele Menschen in Not sind. Aber auch für das Lerncafé in Bischofshofen, wo wir Kinder mit Lernschwächen unterstützen– jetzt digital - und für die mobilen Palliativteams, die weiterhin im Einsatz sind. Herzlichen Dank!“