Katastrophenhilfe der Caritas beim Hochwasser 2013 in Kössen. Die Caritas zahlt Soforthilfe an die Betroffenen aus.

Ein Praktikum in Tansania: Zwei Pongauer Schülerinnen wollen helfen

04.07.18 / 14:17

 Melanie Schrempf (link) und Sarah Hallinger (rechts) fahren nach Tansania um zu helfen.

Tenneck/Werfen, 4. Juli 2018 - Sarah Hallinger aus Tenneck und Melanie Schrempf aus Werfen, beide Schülerinnen der caritas.schule für Wirtschaft und Soziales, bereiten sich derzeit auf einen ganz besonderen Sommer vor: Sie werden ihr vierwöchiges Sozialpraktikum im Projekt AZUBI in Tansania machen. Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern, z.B. mit dem Bau eines Schülerzentrums, einer Photovoltaikanlage oder Wasserprojekten. 

Melanie erzählt: „Afrika und seine Kultur haben mich schon immer sehr fasziniert und als meine beiden älteren Geschwister mehrere Monate in Afrika waren, war mein Interesse, diese Kultur kennenzulernen, noch größer. Deshalb habe ich die Chance, mein Praktikum dort absolvieren zu können, sofort genutzt.“ Auch Sarah freut sich schon sehr darauf, „den afrikanischen Lebensstil kennenzulernen und einen Monat in diese Welt einzutauchen“. Beide sehen mit großer Spannung dieser Zeit entgegen und hoffen „viele großartige und unvergessliche Erfahrungen machen zu dürfen“.

Helmut Bitschnau, Direktor der caritas.schule, ist begeistert von der Initiative seiner Schülerinnen. Gemeinsam mit Gisela Smolek, Lehrerin für Sozial- und Projektmanagement, unterstützt er diese Auslandspraktika: „Praktika haben in unserer Schule einen besonders hohen Stellenwert. Daher ist es sehr wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler sowohl im praktischen Bereich, als auch in der Fremdsprache und in ihren personalen und sozialen Kompetenzen gestärkt werden. Das fördert letztendlich auch die ohnehin hohe Unterrichtsqualität an unserer Schule.“

AZUBI - Entwicklungszusammenarbeit zwischen Vöcklamarkt und Kibwigwa, Tansania
AZUBI wurde 2005 in Vöcklamarkt gegründet und unterstützt verschiedene Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in dem tansanischen Dorf Kibwigwa. Dazu gehören Wasserprojekte, eine Schneiderei, eine Photovoltaikanlage, eine Kirche sowie ein Schülerzentrum, das nach Fertigstellung 500 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten soll, in unmittelbarer Nähe der Kibwigwa Secondary School zu wohnen.