Katastrophenhilfe der Caritas beim Hochwasser 2013 in Kössen. Die Caritas zahlt Soforthilfe an die Betroffenen aus.

Suchtgefahr Handy

03.05.16 / 08:57

Gemeinsame Workshops mit Schülen und Selbstversuchen

Smartphones sind ein nahezu unentbehrlicher Teil des täglichen Lebens geworden. Über 50 Mal pro Tag wird das Gerät im Durchschnitt aktiviert. Über den vernünftigen Umgang mit dem Handy und potentielle Gefahren, wie Sucht oder Mobbing, referieren SchülerInnen der Caritas Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) in dem Workshop „Bekämpfe den Smombie in dir“. Sie haben dafür in einem Selbstversuch drei Tage lang auf Handy, Internet und Co. verzichtet. Das Ziel ist die Jugendlichen zum Thema Medienkonsum zu sensibilisieren.

Sophia Gratzer, Schülerin der Diplomklasse für Familienarbeit der SOB: „Die größte Veränderung in den drei Tagen ohne Handy, Internet und Fernsehen war, dass wir plötzlich viel mehr Zeit hatten. Wir konnten durchwegs konzentrierter lernen und auch besser schlafen, ohne dem ständigen Drang das Handy checken zu wollen. Uns wurde jedoch auch bewusst, dass man plötzlich keinen mehr erreichen kann, mit keinem mehr in Kontakt ist, auch in einem Notfall nicht“.

Andere zum Nachdenken anregen

Am 15. April veranstalten die SchülerInnen Workshops in vier Salzburger Schulen und einer Osttiroler Schule, unter dem Titel „Bekämpfe den Smombie in dir“. Smombie ist ein Kofferwort aus den Begriffen Smartphone und Zombie. Sie wollen ihre Erfahrungen weiter geben und andere Wachrütteln und zum Nachdenken anregen. Gesprochen wird auch über Mobbing im Internet und Suchtgefahr. Ein eigens erstelltes Video zum Thema wird ebenfalls im Workshop zu sehen sein.