Katastrophenhilfe der Caritas beim Hochwasser 2013 in Kössen. Die Caritas zahlt Soforthilfe an die Betroffenen aus.

Mahnwache für das Massensterben von Flüchtlingen

22.04.15 / 10:10

Ankündigung der Mahnwache gegen das Massensterben von Flüchtlingen im Mittelmeer. Die Veranstaltung findet am 24.4.2015 um 17 Uhr vor dem Salzburger Dom am Domplatz statt.

Foto: Caritas

Salzburg, 22.4.2015. Nach der bisher größten Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer rufen zahlreiche kirchliche und soziale Organisationen auf Initiative der Caritas zu einer Mahnwache auf. Die Kundgebung findet am Freitag, 24. April, 17.00 Uhr am Domplatz in der Stadt Salzburg in Gedenken an jedes der einzelnen bislang 800 Opfer statt. Beteiligt sind u.a. Erzdiözese Salzburg, Katholische Aktion, Seelsorgeamt, Plattform Menschenrechte, Ökumenischer Arbeitskreis, Rotes Kreuz Salzburg, Diakoniewerk Salzburg und Evangelische Kirche.

Menschen sind im Mittelmeer in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Schiffen unterwegs nach Europa. Die Schiffe kentern, bislang geschätzte 800 Menschen ertrinken. Männer, Frauen, Kinder. Schwer vorzustellen, was in diesen Minuten geschah und jede Hilfe aussichtslos war. Anlässlich der größten Flüchtlingskatastrophe mit mehr als bislang bestätigten 800 Toten haben sich Salzburgs kirchliche und soziale Organisationen zusammengeschlossen um der Verstorbenen zu gedenken. Die Mahnwache findet am Freitag, 24. April 2015, 17.00 Uhr am Domplatz in der Stadt Salzburg statt. VertreterInnen verschiedener Organisationen unter ihnen Erzbischof Lackner werden kurze Worte sprechen. Anschließend gibt ein gemeinsames Gebet in der Kirche von St. Peter Platz für ein Gedenken an die Opfer.

Caritas Direktor Johannes Dines: „Die Katastrophe im Mittelmeer ist in ihrer Größe die bislang erschütterndste. Wir dürfen angesichts der Opfer und der großen Ausweglosigkeit der Menschen außerhalb Europas nicht schweigen. Ich bitte die Salzburger und Salzburgerinnen ihrer Betroffenheit Ausdruck zu verleihen und mit uns gemeinsam der Opfer zu gedenken. Damit zeigen wir, dass wir als Europäer für andere einstehen und Verantwortung übernehmen mit unserem Mitgefühl“.
Mehr Informationen unter www.caritas-salzburg.at.

Petition – für ein Zeichen der Solidarität

Zudem hat die Caritas österreichweit die „Initiative gegen Unrecht“ - eine Petition gestartet, um gemeinsam ein Zeichen für Menschlichkeit zu setzen.

Teilnehmen ist ganz einfach:

Bitte auf www.gegen-unrecht.at unterschreiben und diese Website verbreiten (an Freunde, Verwandte, Bekannte, teile die Website auf Facebook, ….)

Weiters gibt es ein Aktions-Shirt, das hier bestellt werden kann: http://shop.caritas.at/tshirt-gegen-unrecht-damen

Die Caritas Österreich sammelt und postet auch Fotos und Statements auf den Websites: „Wie geht es Dir wenn Du liest, dass hunderte Menschen im Mittelmeer ertrunken sind? Was wünscht Du Dir für diese Situation?“

Bitte Zitate, Fotos, Fragen an: team(at)gegenunrecht.at

Spendenkonto Caritas zu Hilfe von Flüchtlingen:
Raiffeisenverband Salzburg, BLZ 35.000, Kto.-Nr. 41.533,
IBAN AT11 3500 0000 0004 1533, BIC RVSAAT2S
Kennwort: Flüchtlingshilfe

Rückfragen:

Mag. Dr. Margit Greisberger
Caritas Salzburg
Leitung Kommunikation & Fundraising
Tel: 0662-84 93 73 – 120
margit.greisberger(at)caritas-salzburg.at
www.caritas-salzburg.at 

Bildtexte

2015-04-21_Caritas_gegen-Unrecht_300dpi.jpg: Gemeinsam ein Zeichen für mehr Menschlichkeit setzen: Mahnwache am 24. April 2015, 17.00 Uhr Domplatz, Stadt Salzburg und österreichweite Caritas Petition "Initiative gegen Unrecht".Bildrechte: Caritas, Abdruck honorarfrei

Caritas_Direktor_Dines.jpg: Caritas Direktor Dines: "Die Katastrophe im Mittelmeer ist in ihrer Größe die bislang erschütterndste. Wir dürfen angesichts der Opfer und der großen Ausweglosigkeit der Menschen außerhalb Europas nicht schweigen. Ich bitte die Salzburger und Salzburgerinnen ihrer Betroffenheit Ausdruck zu verleihen und mit uns gemeinsam der Opfer zu gedenken. Damit zeigen wir, dass wir als Europäer für andere einstehen und Verantwortung übernehmen mit unserem Mitgefühl".Bildrechte: Caritas Salzburg/Wild&Team, Abdruck honorarfrei