Mitbauen und Barrieren abbauen

Mehr Eigenständigkeit für Richard und seine Freunde!

Bald Vergangenheit: Mit dem neuen Lift kann sich Richard in Zukunft weitgehend selbständig im Wohnhaus bewegen.
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Bald Vergangenheit: Mit dem neuen Lift kann sich Richard in Zukunft weitgehend selbständig im Wohnhaus bewegen. 
Jan im Tor mit einem Fussball in der Hand.
Die Kinder basteln einen Fussball.
Der Plan für die Kinderwohngruppe.
Eine Skizze der sanierten Wohnhäuser, die mit dem neuen Lifttrakt verbunden sind.
Bald Vergangenheit: Mit dem neuen Lift kann sich Richard in Zukunft weitgehend selbständig im Wohnhaus bewegen.

Richard ist 12 Jahre alt und wohnt seit drei Jahren im Caritas Dorf St. Anton. Das Reden fällt Richard etwas schwer und wenn er gehen will, schmerzen ihn seine Beine stark. Deshalb verbringt er viel Zeit im Rollstuhl. Wenn Richard aber in sein Zimmer möchte, ist das ein Problem. Es liegt im ersten Stock -  im Kinderwohnhaus "Georg" gibt es jedoch keinen Aufzug. Deshalb werden Richard und viele andere der jungen HausbewohnerInnen mehrmals pro Tag von ihren BegleiterInnen über die Stiege getragen.  "Auch das Kinderzimmer, die Küche und das Bad sind nicht rollstuhlgerecht, denn die Türstöcke sind sehr schmal, und die verwinkelten Gänge erschweren das Bewegen mit dem Rolli", berichtet Melanie Gassner, Leitung Kinderwohnhaus "Georg".

 


"Die Wohnhäuser "Georg" und "Vinzenz" werden so umgebaut, dass sie rollstuhlgerecht sind und barrierefreies Wohnen gestatten", erklärt Marija Nill, Begleiterin einer Kinderwohngruppe.  Ein neuer Lifttrakt wird die beiden Häuser miteinander verbinden. Dadurch können sich alle frei im Haus bewegen und unkompliziert das neue Pflegebad im Keller erreichen.  

Mit Ihrem Baustein schenken Sie Lebensfreude!

Der Umbau

Das Caritas-Dorf St. Anton ist für seine BewohnerInnen ein Ort, an dem sie mit ihren jeweiligen Behinderungen weitgehend selbstbestimmt leben können. Die Caritas Einrichtung wurde bereits 1923 gegründet. Die oben abgebildeten Wohnhäuser sind derzeit nicht auf die Bedürfnisse seiner BewohnerInnen ausgerichtet. Das Kinderwohnhaus "Georg", links im Bild, wurde nämlich bereits im Jahr 1962 errichtet. Das Wohnhaus "Vinzenz" - gleich nebenan - schon 1958. Und damals wurde noch nicht barrierefrei gebaut. Hier haben heute aber viele der 61 DorfbewohnerInnen ein Zuhause gefunden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die meist kognitive aber auch häufig körperliche Behinderungen haben.

"Nach dem Umbau können weitere Kinder, die bereits auf einer Warteliste stehen, in unsere Wohngruppen aufgenommen werden", freut sich Melanie Gassner, Leitung Kinderwohnhaus "Georg".

Der Zeitplan

Mit dem Umbau des Kinderwohnhauses "Georg" wird im Juli 2011, und mit dem des Wohnhauses "Vinzenz", Anfang 2012, begonnen. Im November 2012 soll das Bauvorhaben beendet sein.

Die Kosten

Der Um- und Neubau kostet 1,8 Millionen Euro.  Dafür benötigen wir dringend Spenden.

Bausteine, die Lebensfreude schenken:

  • Barrierefreier Aufzug: 35.000 EUR
  • Rollstuhlgerechte Küche: 10.000 EUR
  • Rollstuhlgerechte Küchenzeile: 6.500 EUR
  • Verstellbares Pflegebett: 2.500 EUR   
  • Waschmaschine/Trockner: 900 EUR
  • Duschsessel: 500 EUR
  • Stützkissen: 100 EUR
  • Sitzsack: 50 EUR
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RVS 41.533/BLZ 35000
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Anfang der Baustelle

Impressionen vom Baufortschritt